Die Weihe-Sakramente in der katholischen Kirche

 

Die Weihe gehört zu den sieben Sakramenten. Das Weihesakrament wird aufgeteilt in Bischofs-, Priester- und Diakonenweihe.

 

Gespendet werden darf es nur getauften und gefirmten Männern. Von den Weihekandi-daten wird verlangt, dass sie "einen ungeschmälerten Glauben haben, von der rechten Absicht geleitet sind, das erforderliche Wissen besitzen, sich einen gutes Rufes erfreuen, durch untadelige Sitten und bewährte Tugenden sowie andere Physische und Psychische Qualitäten haben."

 

Bischöfe dürfen nur mit Erlaubnis des Papstes, Priester und Diakone nur mit Erlaubnis des zuständigen Oberen, also des Diözesanbischofs oder Ordensoberen geweiht werden. Durch die Weihe wird die geweihte Person einer bestimmten Diözese oder einem Orden eingegliedert.

 

Die einmal durch Handauflegung des Bischofs und Weihegebet gültige gespendete Weihe ist unwiderruflich und unwiederholbar.

 

Die Weihe wird vorzugsweise an Sonn- oder Feuertagen unter Anwesenheit der Gläubigen im Rahmen einer Messfeier gespendet. Sie geschieht durch die Handauflegung des Bischofs und das anschließende Beten der vorgesehenen Texte.