Das Sakrament der Taufe.

Ein Mensch wird Christ.

 

Wer getauft wird, als Baby oder als Erwachsener,

wird mit seinem Namen angesprochen.


Ein Mensch ist keine Nummer, sondern ein einzigartiges Geschöpf. Wasser wird dem Täufling über den Kopf gegossen und es wird gesprochen:

„Ich taufe dich auf den Namen des Vater und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.“

Wer getauft wird, tritt in die Gemeinschaft mit Jesus
und mit allen, die zu Jesus gehören. Er wird ein Christ und gehört zur Kirche.

Das Übergießen mit Taufwasser ist eine zeichenhafte Reinigung: Es reinigt nicht von Staub und Schmutz, es reinigt von allem, was uns von Gott trennt.

 

Andere Zeichen verdeutlichen das Geschehen:

 

Die Taufkerze erinnert an Christus, das Licht der Welt. Wir sagen zu dem Getauften „Empfange das Licht Christi.“

Die Salbung mir Chrisam sagt: Dieser Mensch hat Gemeinschaft mit Christus, dem Gesalbten, der gesalbt ist zum dem Priester, König und Propheten.

Das weiße Kleid drückt die Freude aus, zu Jesu zu gehören und seine Nähe zu spüren. Wir sagen zu dem Getauften:
„Du hast Christus angezogen, dafür soll dir das Kleid ein Zeichen sein.„ Jesus Christus umgibt dich
mit seiner Liebe und Wärme. Er behütet und beschützt dich.

 

Aus dem Blickwinkel der Heiligen Schrift

 

Bei der Taufe Jesu öffnet sich der Himmel und die Stimme Gottes war zu hören: Dies ist mein geliebter Sohn.
Das wünschen wir auch den Kindern bei der Taufe:
Einen offenen Himmel, einen Gott der sagt: Du bist mein geliebter Sohn.

 

Eine stärkende Erinnerung

 

Immer wenn wir mit Weihwasser ein Kreuzzeichen machen, zum Beispiel bei Betreten einer Kirche,
werden wir an unsere Taufe erinnert. Ich kann im Stillen zu mir sagen: „Ich bin getauft im Namen des Vater und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“