Adresse des Kirchortes:

 

Herz Jesu

Wilhelmsplatz 16

35683 Dillenburg

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          Kirchengeschichte "Herz-Jesu Dillenburg"

 

1249:

 

Die Ruine Feldbach mit Domäne Feldbacher Hof wird mit Pfarrechten ausgestattet und von der Mutterkirche in Herborn getrennt. Die Pfarrei gehört zum Dekanat Haiger und Zum Erzbistum Trier.

 

1300:

 

Das Dillenburger Schloss wird zur Residenz hergerichtet, und es wird nun auch Gottesdienst im Schloss Gehalten.

 

1454:


In Dillenburg wird noch eine Kapelle erwähnt. Diese Kapelle war der hl. Jungfrau Maria geweiht und lag vermutlich unter dem Chor der heutigen evangelischen Stadtkirche.

 

1490:

 

Es wird mit dem Bau einer neuen Kirche in Dillenburg begonnen. Die Einweihung findet im Jahr 1491 statt. Die Kirche hatte sieben Altäre und war dem hl. Apostel Johannes geweiht. Gleichzeitig wird die Verlegung der Pfarrei von Feldbach nach Dillenburg öffentlich und feierlich ausgesprochen.

 

1530:

 

Graf Wilhelm der reiche führt in Dillenburg die religiöse Erneuerung (Reformation) ein.

 

1538:

 

Die Pfarrkirche "St. Johannes" wird protestantisch.

 

1809:

 

Kaiser Napoleon schenkt den Dillenburger Katholiken das Orangeriegebäude im Hofgarten. Hier finden von nun an wieder regelmäßige katholische Gottesdienste statt.

 

1813:

 

Durch Urkunde vom 27. März errichtet Wilhelm VI. von Oranien die Dillenburger Pfarrei. Weiterhin kann das Orangeriegebäude genutzt werden und die Pfarrei Dillenburg ist endgültig gegründet.

 

1892:

 

Die katholische Kirchengemeinde legt den Grundstein für eine neue Kirche am Wilhelmsplatz.

 

1893:

 

Am 30. Juli begeht die Pfarrgemeinde die Weihe der Herz-Jesu-Pfarrkirche. Sie ist im neugotischem Stil erbaut und in dem heutigem Pfarrsaal noch in wesentlichen Teilen erhalten.

 

1936:

 

Die Pfarrei bekommt eine Kaplanstelle zugewiesen.

 

1945:

 

Das Kirchengebäude hat bis auf teilweise Zertrümmerung der Chorfenster keinen Schaden durch Kriegseinwirkungen genommen.

 

1946:

 

Die ersten Ostflüchtlinge kommen in die Gemeinde.

 

1951:

 

Der Bau eines Pfarrheims wird geplant.

 

1955:

 

Durch den Zuzug der Heimatvertriebenen ist die Kirche zu klein geworden. Die Pfarrgemeinde befasst sich mit dem Neubau einer Kirche.

 

1956:

 

Die Bauarbeiten beginnen mit dem Abbruch der alten Kirche. Am 22. Juli wird der Grundstein gelegt.

 

1957:

 

Am 6. Oktober wird die neue Kirche durch Weihbuschof Walter Kampe feierlich eingeweiht.

 

1969:

 

Am 16. März finden im gesamten Bistum die ersten Pfarrgemeinderatswahlen statt.

 

1969:

 

Im November werden in den gottesdiensten die ersten Gottesdiensthelfer eingesetzt.

 

1970:

 

Am 14. Juni werden vier neue Glocken für die Pfarrkirche geweiht.

 

1972:

 

Am 16. Dezember findet die Einweihung des Kindergartens und des neuen Pfarrzentrums mit Pfarrhaus und Pfarrbüro statt.

 

1975:

 

Die Pfarrkirche in Dillenburg bekommt eine neue Orgel.

 

1982:

 

Umgestaltung des chorraumes der Pfarrkirche entsprechend der Liturgiereform des II. Vatikanischen Konzils.

 

Am 17. Oktober feiert die Gemeinde 25 Jahre "Herz-Jesu-Kirche" und am 11. Dezember das silberne Priesterjubiläum von Pfarrer Robert Röder.

 

1990:

 

Der "Verein der Orgelfreunde" ändert seinen Namen in "Freundeskreis Kirchenmusik". Nach Abschluss der Finazierung der Orgel wird der Schwerpunkt des vereins auf die Unterstützung kirchenmusikalischer Konzerte gelegt.

 

1991:

 

Einrichtung eines wöchentlichen Mittagessen für Obdachlose; später wird daraus eine ökumenische Bedürftigen-Hilfe.

 

1992:

 

Einrichtung einer "Kleiderkammer".

 

1994:

 

Einrichtung der regelmäßig stattfindenden Wort-gottesdienst für Kinder parallel zu den sonn- und feiertäglichen Wortgottesdiensten in der Pfarrkirche. Die Eucharistiefeier wird gemeinsam gefeiert.

 

Wiedereröffnung der Pfarrbücherei und Gründung des "Eine-Welt-Ladens".

 

1997:

 

In die Pfarrkirche wird ein separater Raum eingebaut, in dem Eltern mit Kleinkindern die Gottesdienste mitfeiern und die Kinder spielen können.

 

2005:

 

In das "alte Pfarrhaus", in dem seit 1972 die Küsterfamilien wohnten, zieht im Frühjahr das Bezirksbüro ein.

 

2006:

 

Am 16. März erfolgt die Gründung des Fördervereins zur Unterstützung des Projektes "Errichtung eines Aufzugs für die Kirche"

 

2007:

 

Am 21. April findet die Einweihung und Inbetriebnahme des Aufzuges an der Pfarrkirche statt.